C. F. Peters an Arnold Schönberg
15. Januar 1915
Sehr geehrter Herr Schönberg!
Von Ihrer Wahl-Liste
mache ich mir das Vergnügen Ihnen 8
Bände mit gleicher Post zu übersenden
und hoffe, daß Sie Ihnen gute Dienste
leisten werden. –
mache ich mir das Vergnügen Ihnen 8
Bände mit gleicher Post zu übersenden
und hoffe, daß Sie Ihnen gute Dienste
leisten werden. –
Was das Fragment aus Ihrem
Opus 16 Nr. 2 betrifft, so hatte ich
schon – bevor ich Ihnen schrieb, Herrn
Karg-Elert mein Bedenken gegen eine
solche partielle Bearbeitung geäußert,
doch war er der Ansicht, daß hier trotz-
dem etwas Geschlossenes geboten würde.
Opus 16 Nr. 2 betrifft, so hatte ich
schon – bevor ich Ihnen schrieb, Herrn
Karg-Elert mein Bedenken gegen eine
solche partielle Bearbeitung geäußert,
doch war er der Ansicht, daß hier trotz-
dem etwas Geschlossenes geboten würde.
Da Herr Karg-Elert den lebhaften
Wunsch hatte, das Stück aufzunehmen
und ich andererseits glaubte, daß es
auch in Ihrem Interesse liege, wenn
in diesem durchweg modernen Album
Wunsch hatte, das Stück aufzunehmen
und ich andererseits glaubte, daß es
auch in Ihrem Interesse liege, wenn
in diesem durchweg modernen Album
Ihr Name vertreten sei, – so schrieb
ich Ihnen. Ich selbst bin hierbei
gleichsam unbeteiligt und wunschlos,
da es für mich als Verleger un-
wesentlich, ob die umfangreiche
Sammlung eine Nr. mehr oder weni-
ger enthält.– Legen Sie ein veto
ein, so bleibt die Nummer fort; –
zu einer Um-Arbeitung resp. Er-
gänzungs-Bearbeitung kann ich
mich, nachdem das ganze Manuskript
abgeschlossen ist, – nicht
verstehen.–
In der Annahme, daß es Sie
interessieren wird, die Art der Be-
arbeitung kennen zu lernen, sende
ich das Manuskript mit; da die
Aufnahme unterbleibt, ist eine Rück-
sendung nicht nötig.
interessieren wird, die Art der Be-
arbeitung kennen zu lernen, sende
ich das Manuskript mit; da die
Aufnahme unterbleibt, ist eine Rück-
sendung nicht nötig.
Sehr geehrter Herr Schönberg!
Von Ihrer Wahl-Liste
mache ich mir das Vergnügen Ihnen 8
Bände mit gleicher Post zu übersenden
und hoffe, daß Sie Ihnen gute Dienste
leisten werden. –
Was das Fragment aus Ihrem
Opus 16 Nr. 2 betrifft, so hatte ich
schon – bevor ich Ihnen schrieb, Herrn
Karg-Elert mein Bedenken gegen eine
solche partielle Bearbeitung geäußert,
doch war er der Ansicht, daß hier trotzdem etwas Geschlossenes geboten würde.
Da Herr Karg-Elert den lebhaften
Wunsch hatte, das Stück aufzunehmen
und ich andererseits glaubte, daß es
auch in Ihrem Interesse liege, wenn
in diesem durchweg modernen Album
Ihr Name vertreten sei, – so schrieb
ich Ihnen. Ich selbst bin hierbei
gleichsam unbeteiligt und wunschlos,
da es für mich als Verleger unwesentlich, ob die umfangreiche
Sammlung eine Nr. mehr oder weniger enthält.– Legen Sie ein veto
ein, so bleibt die Nummer fort; –
zu einer Um-Arbeitung resp. Ergänzungs-Bearbeitung kann ich
mich, nachdem das ganze Manuskript
abgeschlossen ist, – nicht
verstehen.–
In der Annahme, daß es Sie
interessieren wird, die Art der Bearbeitung kennen zu lernen, sende
ich das Manuskript mit; da die
Aufnahme unterbleibt, ist eine Rücksendung nicht nötig.
15. Jänner 1915
The Library of Congress
Washington, D.C.
Music Division
Arnold Schoenberg Collection
Washington, D.C.
Music Division
Arnold Schoenberg Collection
Brief
Zitierhinweis:
C. F. Peters an Arnold Schönberg, 15. Januar 1915, in: Arnold Schönberg: Briefwechsel mit C. F. Peters. Hrsg. von Florian Giering. Version 1.0 vom 02.04.2025. URL: https://www.schoenberg-peters.at/cfp/letters/letter.14925.